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Mythische Wurzeln von Ostern: Die Göttin Ostara, der Hase und das Ei

Ostern, eines der wichtigsten christlichen Feste, birgt tiefgreifende mythische Wurzeln, die sich bis in vorchristliche Zeiten zurückverfolgen lassen. Die Göttin Ostara, auch bekannt als Eostre oder Ostera, spielt eine zentrale Rolle in diesen Überlieferungen. Ihre Verehrung ist mit dem Frühling und dem Wiedererwachen der Natur verbunden.

1. **Göttin Ostara**: In germanischer Mythologie ist Ostara die Göttin des Frühlings und der Morgenröte. Sie symbolisiert Wachstum, Erneuerung und Fruchtbarkeit. Die Feierlichkeiten zu Ehren von Ostara markierten den Beginn des Frühlings und wurden mit Festen und Riten begangen, die das Erwachen der Natur nach dem Winter zelebrierten.

2. **Der Hase**: Eine weit verbreitete Legende besagt, dass Ostara einen verletzten Vogel fand und in einen Hasen verwandelte, um sein Leben zu retten. Der Hase, ein Symbol der Fruchtbarkeit und des Neubeginns, wurde zu einem Boten der Göttin und steht heute als Osterhase im Mittelpunkt vieler Osterbräuche.

3. **Das Ei**: Eier sind seit jeher Symbole des Lebens und der Fruchtbarkeit. In vorchristlichen Kulturen wurden Eier bemalt und während der Frühlingsfeste als Opfergaben dargebracht, um die Fruchtbarkeit der Erde zu fördern. Mit der Christianisierung wurden diese Bräuche in das Osterfest integriert, wobei das Ei die Auferstehung Jesu Christi symbolisiert.

##### Keltische Mythen

In keltischer Mythologie gibt es keine direkten Hinweise auf Ostara, dennoch finden sich ähnliche Motive und Bräuche. Das keltische Fest Imbolc, das Anfang Februar gefeiert wird, markiert den Beginn des Frühlings und wird der Göttin Brigid gewidmet. Brigid verkörpert ähnliche Eigenschaften wie Ostara und steht für Fruchtbarkeit und Licht.

##### Germanische und Nordische Mythen

In der germanischen und nordischen Mythologie wird Ostara oft mit der Göttin Freyja oder Frigg in Verbindung gebracht, die beide Fruchtbarkeits- und Liebesgöttinnen sind. Der germanische Frühlingsgott Baldur wird ebenfalls oft mit dem Auferstehungsaspekt von Ostern in Verbindung gebracht.

#### Fazit

Die mythischen Hintergründe von Ostern zeigen eine reiche Vielfalt an Symbolik und Traditionen, die sich über verschiedene Kulturen und Zeitalter erstrecken. Die Verehrung der Göttin Ostara, der Hase und das Ei als Symbole des Frühlings, der Erneuerung und des Lebens sind tief in der menschlichen Geschichte verwurzelt und prägen auch heute noch die Feierlichkeiten rund um das Osterfest.

Natur und Rituale.

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