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Die Göttin Ostara

Ostara ist eine germanische Göttin, die mit dem Frühling und der Fruchtbarkeit verbunden ist. Sie ist eine der weniger bekannten Gottheiten des germanischen Pantheons und wird oft mit Eostre oder Ostara gleichgesetzt, einer germanischen Frühlingsgöttin, nach der das christliche Osterfest benannt sein könnte.

Herkunft und Bedeutung:

Die genaue Herkunft von Ostara ist nicht eindeutig dokumentiert, da viele germanische Mythen und Überlieferungen verloren gegangen sind oder durch mündliche Tradition überliefert wurden. Einige Quellen verbinden sie mit dem angelsächsischen Monat Eosturmonath, der dem Frühling gewidmet war. Es wird angenommen, dass Rituale und Feierlichkeiten zu Ehren dieser Göttin während dieses Monats stattgefunden haben.

Eltern:

Die Eltern von Ostara werden in den mythologischen Überlieferungen nicht eindeutig benannt. Da sie jedoch als Frühlingsgöttin betrachtet wird, wird sie oft mit Fruchtbarkeit und Neubeginn assoziiert. In einigen Interpretationen wird sie als Tochter der Erdgöttin betrachtet, was ihre Verbindung zur Fruchtbarkeit und dem Erwachen der Natur im Frühling verstärkt.

Mann oder Partner:

Die mythologischen Überlieferungen über einen festen Partner oder Mann von Ostara sind begrenzt. In einigen modernen Neopagan-Traditionen wird sie jedoch mit dem germanischen Fruchtbarkeitsgott Freyr in Verbindung gebracht. Diese Verbindung erscheint aufgrund der Assoziationen beider Gottheiten mit Fruchtbarkeit und dem Frühling plausibel, ist jedoch nicht in den ursprünglichen mythologischen Quellen belegt.

Kinder:

Ähnlich wie bei ihrem Partner gibt es in den traditionellen germanischen Überlieferungen keine eindeutigen Erwähnungen von Kindern, die Ostara zugeschrieben werden. Moderne Interpretationen und Neopagan-Traditionen können jedoch verschiedene göttliche oder mythische Wesen mit ihr in Verbindung bringen. Diese werden oft als Symbole für Fruchtbarkeit, Neubeginn und das Wiederaufleben der Natur im Frühling angesehen.

Insgesamt bleibt Ostara eine Göttin, deren Mythos und Legenden im Laufe der Zeit von verschiedenen Quellen und Traditionen geprägt wurden. Ihre Verbindung mit dem Frühling und der Fruchtbarkeit macht sie zu einer wichtigen Figur in vielen neopaganen und spirituellen Praktiken, insbesondere solchen, die sich auf den Jahreszyklus und die Naturriten konzentrieren.

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